• Herbstveranstaltung 2019 zum Thema "Einbruchschutz im Wohnbereich"

Herbstveranstaltung 2019 zum Thema "Einbruchschutz im Wohnbereich"

25.10.2019

Werden die Tage kürzer und kälter wird der Einbruchschutz wieder vermehrt zum Thema. Einbruchsicherheit betrifft uns alle. Die Polizeiliche Beratungsstelle - und andere! - können zwar nicht verhindern, dass jemand Opfer eines Einbruchs wird, sie können aber Mittel aufzeigen, die den Einbrechern ihr Tun erschweren. Das kann allerdings mit erheblichen Kosten verbunden sein.

Die jährlich stattfindende Herbstveranstaltung des HEV Fricktal stand dieses Jahr unter dem Motto "Einbruchschutz im Wohnbereich". Mit Fw Rolf Mohn, Leiter Polizeiliche Beratungsstelle Kantonspolizei Aargau, konnte der HEV Fricktal einen ausgewiesenen Fachmann dieser Thematik als Referenten gewinnen.

Rolf Mohn: "Einbruch ist nicht gleich Einbruch. Wer bei sich zu Hause einem Einbruch zum Opfer fällt, leidet mehr, als wenn an seinem Arbeitsplatz eingebrochen wird. Es lohnt sich daher, vor allem sein Eigenheim sicher zu machen."

Klare Kostenvorstellungen
Zu einem umfassenden Einbruchschutz gehört sowohl ein bestimmtes Verhalten des Wohnberechtigten, als auch eine Vielzahl von Massnahmen an seiner Liegenschaft. Für Letzteres sollte zunächst die Höhe des Budgets festgelegt werden - gleich wie bei einem Autokauf. Innerhalb dieses Kostenrahmens unterbreitet Ihnen der Sicherheitsberater konkrete Vorschläge, damit Sie sich zu Hause sicher(er) fühlen. Werden Einbruchsicherungen vor einem Neu- oder Umbau geplant und ausgeführt, so ist dies weitaus kostengünstiger und mit weniger Umtrieben verbunden, als wenn erst später entsprechende Anpassungen vorgenommen werden. Ein Einbruch lässt sich nie ganz vermeiden. Aber die Polizeiliche Beratungsstelle der Kantonspolizei kann Sie beraten und mithelfen, das Risiko zu verringern, das gerade in Ihr zu Hause eingebrochen wird.

Was sollte man immer tun
Herr Mohn erläuterte kenntnisreich und anschaulich diverse Einbruchsicherungen. Er betonte aber auch, wie wichtig selbst Banales ist, wie das feste Verschliessen aller Türen und Fenster. In der Nachbarschaft sollte man gegenseitig die Augen offen halten und sich bei Abwesenheiten absprechen. Stellt man einen Einbruch fest, ist Ruhe zu bewahren und umgehend die Polizei zu verständigen.

Erfolgreiche Prävention
Gemäss Rolf Mohn sind die Anzahl Einbrüche in den letzten Jahren erfreulicherweise massiv zurückgegangen. Gab es im Jahr 1997 im Kanton Aargau noch rund 5'400 Einbrüche, so wurden 2018 "nur" noch etwa 1'500 Einbrüche gemeldet. Die Beratungsstelle der Kantonspolizei Aargau arbeitet täglich dafür, dass es künftig noch weniger Fälle gibt.

Zahlreiche Teilnehmer nutzten im Anschluss an das spannende Referat noch die Gelegenheit, Herrn Mohn diverse Fragen zu stellen. Schliesslich konnten die Teilnehmer den Abend in der Schlösslistube in Rheinfelden bei einem reichhaltigen Apéro ausklingen lassen.

Ihr Ansprechpartner für Wohneigentum im Fricktal.

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